Let’s talk about: Ehrenamt

Der 05. Dezember gilt jährlich als der Internationale Tag des Ehrenamtes – Weltweit soll damit freiwilliges Engagement in der Gesellschaft geehrt werden. Die große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Funktionieren des Gemeinwesens, ist uns allen wohl auch in diesem Jahr einmal mehr vor Augen geführt worden.

Wir haben daher das Gespräch und den Austausch mit unseren Kolleg*innen zum Thema Ehrenamt gesucht und freuen uns, einige ihrer Geschichten hier mit euch teilen zu dürfen:

„Mich motiviert, dass ich Verantwortung für Mitmenschen und die Gesellschaft übernehmen kann. Außerdem finde ich es wichtig Kontakte zu den Mitmenschen unserer Gemeinde pflegen und Veranstaltungen für sie zu organisieren.“

Florian Wilke, Oberkellner in Hamburg engagiert sich ehrenamtlich auf Vereins- sowie politischer und gesellschaftlicher Ebene in verschiedenen Positionen u.a. bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Schützenverein und in der Politik und wirkt bei zahlreichen Veranstaltungen für und mit Kindern, Jugendlichen und Senioren mit.
Florian Wilke übernimmt gleich mehrere Ehrenämter, um eine Vielzahl von Menschen erreichen und unterstützen zu können.

„Der Grund für ein Ehrenamt war für mich einfach: Ich war selbst einmal Spieler im Jugendbereich und verbinde das mit vielen, guten Erinnerungen. Heute weiß ich, dass mich der Sport als Mensch geprägt und mir viel Selbstbewusstsein gegeben hat. Jetzt kann ich endlich etwas zurückgeben. Grade die Kleinen brauchen eine helfende Hand und sind sehr dankbar dafür. Mittlerweile sind 2 meiner Kinder selbst Spieler und auch meine Frau packt bei den Veranstaltungen mit an. So ist unser Team heute eine große, liebenswerte Familie für mich geworden.“

Sebastian Havemann, Küchenchef in Berlin ist ehrenamtlich als Trainer der Bambinis und administratives Vereinsmitglied im American Football für die Berlin Bullets tätig.

„Unsere Mission ist es, Katzen, die einen schweren Start ins Leben hatten und schon viel Schmerz erfahren mussten oder Ihrem Schicksal überlassen wurden, zu helfen. Unsere Katzen haben eine Geschichte und unsere Botschaft ist: jede Katze, ob nun jung, alt, gehandicapt oder nicht – hat eine 2. Chance im Leben verdient. Und, dass man mit einer Adoption aus einem Verein oder Tierheim immer etwas Gutes tut.“

Annika Joffel, Junior Manager Hotel Systems bei H-Hotels.com ist in der Gründungsphase eines gemeinnützigen Vereins, um Katzen mit Handicap oder chronischen Krankheiten eine zweite Chance im Leben zu geben. Folge ihren Fortschritten schon jetzt hier.
Annika Joffel gibt mit ihrem gemeinnützigen Verein Katzen mit Handicap eine 2te Chance im Leben.

„Wer ein Ehrenamt ausführt, hat den großen Vorteil hinter die Kulissen schauen zu können und das ‚Warum‘ hinter vielen Entscheidungen besser verstehen zu können. Eigentlich ist doch selbstverständlich, dass man sich einbringt.“

Jana Martin, Bankettkoordinatorin in Niedernhausen engagiert sich bereits seit über 10 Jahren ehrenamtlich und ist heute auf städtischer Ebene sowie im Schiedsgericht des lokalen Sportvereins aktiv.
Jana Martin sieht ihr Ehrenamt auch als Chance, um Sichtweisen und Meinungen anderer besser verstehen zu können.

„Die ganze Pandemie ist für Kinder schlimm genug, dann standen sie plötzlich auch noch ohne Trainer da. Also bin ich kurzerhand eingesprungen und heute stolzer Fußballtrainer für 14 motivierte Kinder.“

Jan F., Rooms Division Manager in München engagiert sich ehrenamtlich im Sportverein für Kinder und Jugendliche. ​

„Ich bin damit groß geworden, mich sozial zu engagieren und Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen.“

Jessica Pomorin, Director of International Sales bei H-Hotels.com ist ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz aktiv und hilft dort u.a. beim Blutspendedienst, hat über mehrere Monate hinweg im Testzentrum des DRK gearbeitet, hilft bei der Versorgung von Einsatztruppen bei Großeinsätzen sowie bei besonderen Aktionen für Bedürftige. Auch bei uns bringt sie ihr Know-How als betrieblicher Ersthelfer ein.
Jessica Pomorin packt an, wo Hilfe benötigt wird – auch im Kampf gegen die Pandemie bringt sie sich aktiv ein.

„In meiner Kindheit habe ich bereits gelernt, dass man sich um andere kümmern soll. Ich finde: Mehr Leute sollten ein Ehrenamt übernehmen!“

Jörg Lindenau, Regional Director of Sales bei H-Hotels.com war ehrenamtlich als Betreuer der Kinder- und Jugendmannschaft im lokalen Fußballverein tätig und engagiert sich als aktives Mitglied beim Verein Adventsmenschen e.V. , bei deren Aktionen mittlerweile auch seine eigenen Kinder tatkräftig mit anpacken.
Jörg Lindenau freut sich immer ganz besonders auf die Aktion ‚Wir sagen Danke‘, wenn er sich persönlich bei Polizist*innen und Feuerwehrleuten für ihre wichtige Arbeit bedanken kann.

„Mir ist es wichtig den Prüflingen einen fairen und professionellen Rahmen zu bieten. Das tun wir in unserem Ausschuss zu 100%. Seitdem kann ich mein Fachwissen und meine Unterstützung zumindest bei den Zwischen- oder Abschlussprüfungen nutzen, um junge Menschen beim Weg ins Berufsleben an der Seite zu stehen.“

Jürgen Schmieder, Director of Food bei H-Hotels.com schloss sich nach seiner Meisterprüfung als ehrenamtlicher Prüfer dem Team der IHK Köln an und begleitet seit nunmehr 20 Jahren Menschen aktiv auf ihrem Weg in den Beruf.
Jürgen Schmieder hat es sich zur Aufgabe gemacht, Berufsanfängern beim Einstieg in eine erfolgreiche Karriere zu helfen.

„Schnell war mir klar, der Verein hat mehr Potenzial und seitdem bin ich ständig dabei uns zu entwickeln und nach vorne zu bringen – aber den Blick auf den Breitensport nicht zu verlieren. Motivierend solch ein Amt weiterhin auszuführen ist ganz klar die Resonanz der steigenden Mitgliederzahlen sowie Lob & Anerkennung der Mitglieder, gewonnener Partner, mit denen man zusammenarbeitet – daran erkennt man eine gute Außendarstellung des Vereins.“

Pascal Czwojdrak, Assistant Convention Sales Manager in Goslar ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im Vorstand seines Sportvereins tätig. 
Pascal Czwojdrak will seinen Verein weiter nach vorne bringen.

„Unsere Gesellschaft benötigt das Ehrenamt, das so wichtig ist für das soziale Miteinander. So ein Ehrenamt würde uns doch allen gut stehen, finde ich. Es erdet einen als Person und es ist einfach großartig, wenn man sich dann gemeinsam über kleine und große Erfolge freuen kann.“

Martina Sigwarth, Front Office Agent in Goslar übernimmt bereits seit vielen Jahren Ämter im Kinderschutzbund sowie in lokalen, kulturellen Vereinen.
Martina Sigwarth würde es freuen, wenn sich mehr Menschen für ein Ehrenamt entscheiden.

„Viele meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten sind bereits in meiner Jugend entstanden. Heute sieht man die Leute, die man schon so lange kennt, bei unseren Aktionen immer wieder. Es ist einfach schön, diese Momente dann auch teilen zu können.“

Bianca Scharnberg, stellv. Bankettleiterin in Hamburg ist bis heute ehrenamtlich in ihrer Kirchengemeinde tätig und bei verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen aktiv mit dabei.
Bianca Scharnberg ist seit ihrer Jugend ehrenamtlich tätig und heute packen auch ihre Kinder schon tatkräftig mit an.

„Um Fuß in meiner heutigen Heimat zu fassen und nicht einfach nur dort zu wohnen, wurde ich Mitglied im örtlichen Sportverein und als die Spartenleiterin der Gymnastik dann ihren Posten abgeben wollte, habe ich übernommen. Ende 2005 klingelte es dann an meiner Haustür und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, Mitglied im Ortsbeirat zu werden. Ich war durch meine Arbeit im Sportverein bekannt, hatte ein Kleinkind daheim – Solche Leute brauchte man dort. Wie es das Schicksal so wollte, trat der Kandidat für den Posten des Ortsvorstehers von der Wahl ab und man fragte mich, ob ich nicht gleich durchstarten wolle – Heute bin ich immer noch Ortsvorsteherin.“

Silke Gochmann, Mitarbeiterin im Accounting bei H-Hotels.com engagiert sich außerdem ehrenamtlich in der Friedhofsverwaltung, in der Dorfentwicklung und im Kindergartenkuratorium.
Silke Gochmann ist bereits in der 4. Amtsperiode als Ortsvorsteherin tätig.

Das sagt die Autorin:

Ich habe mich sehr gefreut, mich mit meinen Kolleg*innen im Zuge meiner Recherchen auszutauschen. War mir bewusst, dass das Ehrenamt wichtig ist? Ja. Aber war mir auch bewusst, wie viel Freude, Dankbarkeit und Spaß es einem als Menschen bringen kann? Ehrlich gesagt: Nein. Die vielen Gespräche haben mir das erst klar gemacht und waren solch eine Inspiration für mich, dass ich mich in der vergangenen Woche selbst als ehrenamtliche Unterstützerin in unserem Sportverein gemeldet habe und freue mich riesig auf meine neue Aufgabe. Ich möchte mich bedanken für den offenen Austausch und dafür, dass ihr eure Stimme genutzt habt – mich habt ihr dazu bewegt ein Ehrenamt zu übernehmen und vielleicht findet sich unter unseren Lesern ja auch der oder die ein oder andere, der nun ebenfalls aktiv anpacken will, wo Hilfe benötigt wird?

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