Kartoffelpuffer, Reibekuchen oder Erdäpfelpuffer


Viele Bezeichnungen für ein typisches Gericht aus der Küche Deutschlands!

Dass die Deutschen Kartoffeln lieben, mag nicht verwundern – so auch nicht, dass nicht nur in den regionalen Küchen Deutschlands der Kartoffelpuffer ein Gedicht ist und sich fest eingebürgert hat. Doch auch in Tschechien, Polen, Luxemburg, der Ukraine oder Österreich wird der Kartoffelpuffer gerne verspeist und ist dabei denkbar einfach in seiner Zubereitung. Als Hauptzutat dient dabei natürlich die rohe, geschälte Kartoffel, welche gerieben wird. Aus den geriebenen Kartoffelstücken wird sodann eine Masse angefertigt, welche durch die Zugabe eines Hühnereis, Mehls, Salz und Muskat zu einem Teig verarbeitet wird. Im heißen Fett wird der Teig dann in einer Pfanne zu dünnen Fladen gebraten.

Natürlich können bei der Zubereitung des Kartoffelpuffers auch Unterschiede innerhalb der regionalen Küchen bestehen. Der Kartoffelpuffer wird durch seine geschmacklichen Variationen so für jeden Gaumen ein wahrer Genuss. Neben der Zugabe von Zwiebeln, Lachs, oder Speckwürfeln verzehren die Ukrainer ihren Kartoffelpuffer dabei auch gerne mit Fleisch, Käse, Pilzen oder anderen Gemüsearten.

Was isst man zum Kartoffelpuffer? – Die beliebtesten Beigaben

Insbesondere auf Jahrmärkten, einer Kirmes oder auf Weihnachtsmärkten werden innerhalb Deutschlands Kartoffelpuffer gerne verzehrt. Als köstliche süße Beilagen haben sich dabei Apfelmus oder Zucker für die süßen Zähne unter Ihnen erwiesen. Wenn Sie es hingegen herzhafter mögen, können Sie Ihren Kartoffelpuffer auch auf einem Schwarzbrot verspeisen. Das ist insbesondere im Bergischen Land, im Münster- oder im Rheinland so üblich, während die Bayern bei dem Verzehr eines Kartoffelpuffers eher auf Sauerkraut als Beilage zurückgreifen.

Suchen Sie jedoch freitags im Rheinland eine traditionelle Gastronomie auf, so wird an diesem „fleischlosen Tag“ mit größter Sicherheit der Kartoffelpuffer auf der Speisekarte stehen. In einigen Gastronomien hat sich sogar ein eigener „Reibekuchentag“ etabliert und auch in manchen Ortschaften ist der Kartoffelpuffer Bestandteil von speziellen Kartoffelfesten geworden.

Somit ist der Kartoffelpuffer als köstliche Speise nicht mehr aus den deutschen Küchen wegzudenken und gehört darüberhinaus auch zum festen Bestandteil der deutschen Kultur.

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Rezept Kartoffelpuffer:

12 große Kartoffeln, mehlig kochend
2 kleine Zwiebeln
100 g Mehl Typ 405
2 Eier
Salz und Pfeffer
Öl
Und so wird was draus:
Kartoffeln auf der großen Reibe reiben und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Den Saft dabei auffangen und kurz beiseite stellen. Die Kartoffeln mit viel Salz und wenig Pfeffer würzen. Den Kartoffelsaft vorsichtig abgießen. Die abgesetzte Stärke mit zu den Kartoffeln geben. Eier und gewürfelte Zwiebeln dazugeben. Mit Mehl bestäuben bis die Kartoffelmasse bedeckt ist. Alles ordentlich miteinander vermischen. Die Reibekuchen in einer großen Pfanne in reichlich Öl ausbacken.

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