Massage – Entspannung vom Alltag

Massage – Entspannung vom Alltag

Zauberkraft der Massage

Einst mit Misstrauen betrachtet, hat sich die Massage zu einer einfachen, aber effektiven Therapie in Medizin und Wellness entwickelt, deren positive Wirkung jeder unabhängig von Ort und Zeit für sich nutzen kann.

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Wellness – Entspannung vom Alltag

„Kneten, reiben, tasten“Was ist das älteste Heilmittel der Welt?“ So oder ähnlich könnte eine der Fragen aus Günter Jauchs Millionen-Rateshow lauten. Die Antwort ist einfach und kurz: „Massage“. Wie viele Anwendungen, die wir heute im Bereich der Wellnessbehandlungen kennen, hat die Massage ihren Ursprung in Asien. Bereits vor fast unglaublichen 5.000 Jahren wusste die chinesische Medizin um die therapeutische Anwendung und Wirkung von Massagen. Im nahen Nordindien wendet man seit fast 4.000 Jahren in der ayurvedischen Heillehre Massagen mit Öl an. Über den griechischen Arzt Hippokrates (460–375 v. Chr.) gelangte das Wissen schließlich auch in die Lehrbücher der europäischen Mediziner. Wie so viel anderes wertvolles Wissen auch scheiterte bei uns der Durchbruch der Massage jedoch zunächst an den geistigen Mauern des „dunklen“ Mittelalters. Kirchenobere vermuteten hinter der scheinbar unsichtbaren Wirkung der Massage das Teufelswerk. Es dauerte bis zum 16. Jahrhundert, bis die Massage in Mitteleuropa den endgültigen Einzug in den Medizinalltag schaffte.

Was die Menschen im Mittel­alter noch zu konfusen Spekulationen verleitete, ist inzwischen hinlänglich geklärt: die Frage, warum sich mit Massagen so gute Effekte erzielen lassen. „Massage“ bedeutet (Griechisch, Hebräisch, Arabisch) soviel wie „kneten“, „reiben“ oder „betasten“. Berührungen der Haut in unterschiedlichen Ausführungen bilden also das Herzstück der Massage. Während in der oberen Hautschicht (Epidermis) freie Nervenenden vor allem Berührungs- und Temperaturreize au­f­nehmen, liegen in den beiden unteren Hautschichten (Dermis, Subkutis) Blutgefäße und Lymphbahnen. Dank dieser weiten Verzweigung zwischen den Hautschichten wirkt die Massage einerseits direkt auf mechanischem Weg, zum Beispiel für die Mobilisierung von verspannten Muskelpartien. Andererseits bewirkt sie indirekt biochemische, re­flektorische und psychologische Effekte: So kann sie stress- und schmerz­mindernd, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd sein. Um optimal von einer Massage zu profitieren, empfiehlt sich die vorherige Beratung durch einen erfahrenen Physiotherapeuten oder einen Arzt.

Anwendung für alle

Fast jeder hat schon die therapeutischen Effekte einer Massage für sich genutzt – sei es unbewusst beim intuitiven Streichen über eine schmerzende Körperpartie. Oder bewusst im Rahmen einer wohltuenden Behandlung, wie sie in vielen Kureinrichtungen und Hotels mit Wellnessabteilung möglich sind.

Inzwischen sind Massagen von der Schulmedizin gemeinhin anerkannt und so vielfältig weiterentwickelt, dass die Anwendungen über die einfachen Massagen mit der Hand hinausgehen. Man unterscheidet verschiedene Massagestile, -orte und Hilfsmittel.

Eines der ältesten und wahrscheinlich häufigsten Hilfsmittel ist Öl. Zum einen erleichtert es die Massagebewegungen auf der Haut. Zum anderen gibt es wertvolle Inhaltstoffe in die Haut ab. Durch die Anreicherung des Massageöles mit ätherischen Ölen erhöht sich der Wellnesseffekt zusätzlich durch wohltuende Düfte: So sind Zitrusöle anregend, Kamille oder Melisse dagegen haben einen beruhigenden Charakter. Bei einer Ayurveda-Massage wird das Öl zusätzlich erwärmt.

Steine zum Wohlfühlen

Hot Stone Massage

Hot Stone Massage

Im mitteleuropäischen Gebrauch oft noch gewöhnungsbedürftig ist die Massage mit heißen Steinen (Hot-Stone-, La-Stone-Massage). Hierzu werden bis zu 40 glatt oder oval geschliffene Basaltsteine zunächst auf ungefähr 60 Grad Celsius erwärmt. Dieses Vulkangestein ist dafür bekannt, dass es die Wärme besonders lang speichert. Die unterschiedlich großen Steine werden anschließend entsprechend ihrer Größe entlang der Energielinien (Meridiane) auf dem Körper verteilt. Die Wärme trägt dazu bei, dass gleich zu Beginn auch tiefer gelegene Körperregionen lockerer werden. Die dadurch auftretende höhere Blutzirkulation fördert die „Entschlackung“ der Zellen. Die Kombination von Wärme und Druck wirkt zugleich stresslösend. Nach einiger Zeit werden dann die Steine mit kreisenden Bewegungen wieder von der eingeölten Haut entfernt.

 

 Well Wave

Während die heißen Steine vor allem über die Meridiane den Körper beeinflussen, konzentriert sich die Well Wave Stoßwellentherapie auf die sogenannten Triggerpunkte, die Muskelverhärtungen und -verkürzungen verursachen und dadurch zu Überlastungen von Sehnen und Gelenken bis hin zu Bandscheibenschäden führen können. Je nach Bedarf und Wohlbefinden werden die Stoßwellen mit unterschiedlicher Intensität ohne extra mechanischen Druck auf die Triggerpunkte übertragen.

Keine Frage von Ort und Zeit

Für zu Hause oder zwischendurch im Büro empfiehlt sich ein Massageball. Den meist aus Gummi gefertigten Ball gibt es in mehreren Größen. Charakte-ristisch sind seine Noppen, die den Massageeffekt verstärken. So kommt schon ein spielerisches Drehen einer Reflexzonenmassage der Hände gleich.

Wellness nach Kneipp

Auch Wasser ist ein weit verbreitetes Hilfsmittel bei Massagen. Es war Sebastian Kneipp, der die Nutzung eines Wasserstrahls für die Massage perfektionierte. Ein besonderer Vorteil hierbei ist die Möglichkeit, den Wasserstrahl gezielt auf einzelne Körperzonen zu richten. Findet die Wasserstrahlmassage unter Wasser statt, zum Beispiel in einer speziellen Wanne oder im Schwimmbad, wirkt sie besonders gut gegen Verspannungen.

Genuss für alle Sinne

Dass Massagen auch einen hohen Wellnessfaktor haben, dafür ist die Hot-Chocolate-Massage eines der bes-ten Beispiele. Allein ihr Name regt die unterschiedlichsten Sinne an: Im Verlauf der Hot-Chocolate-Massage wird warmes Schokoladenöl aus Rohschokolade, Öl und Kakaubutter über den Rücken gegossen und mit den Hän­den vorsichtig einmassiert. Während der anschließenden Ruhephase entspannt der Körper eingehüllt in einer Duftwolke von verführerischen Schokoladen-aromen. Das ist purer Schokoladengenuss ohne Kalorienbelastung, aber mit einem dicken Plus für eine angenehme und ausgeglichene Haut.

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Hinterlassene Kommentare

  1. comment-avatar
    Massage Erfahrener5. Mai 2015 | 13:46 Uhr

    Da ich die med. Massage in reichlich Anwendungen kenne, von der Fussreflexzonenmassage bis hin zur Thai-Massage (die zähle ich mal mit dazu) und mit diesen schon erfolgreich behandelt wurde, kann ich mir auch die Hot-Stone Massage gut vorstellen. Leider gibt es bei mir in Bern nur wenige Angebote. Die meisten beziehen sich auf andere Angebote der medizinischen Massage Bern. Über Meditation und Akupunktur kenne ich es, Meridiane direkt anzusteuern, aber bei einer Massage scheint das noch effektiver…

  2. comment-avatar
    Nellie Berger18. Juni 2015 | 14:14 Uhr

    Für mich ist die Masaage bereits zu einem regelmäßigen Muss geworden, nicht nur für den Körper sondern auch für die Seele

    • comment-avatar
      Social Team18. Juni 2015 | 14:33 Uhr

      Es ist wirklich eine sehr schöne kurze Auszeit die man sich da gönnen kann 🙂

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