Salzburg – ein Ausflug in die alpenländische Adventszeit

Salzburg – ein Ausflug in die alpenländische Adventszeit

Die Adventszeit ist überall in Deutschland eine ganz besonders festliche Jahreszeit. Auch unsere Nachbarn verstehen es, gerade diese Zeit besonders stimmungsvoll zu begehen. Was liegt da also näher, als einfach einmal einen Kurztrip nach Salzburg zu machen?

Alpenländische Adventszeit

Salzburger Christkindlmarkt

Ab Ende November locken nicht nur eine weihnachtlich illuminierte Innenstadt und neun unterschiedliche Adventmärkte in die Mozartstadt. Auch zahlreiche Konzerte und Brauchtumsveranstaltungen laden Besucher zum Genießen, Verweilen und Staunen ein. So blickt der bekannte Salzburger Christkindlmarkt, der jedes Jahr in der Vorwoche zum 1. Advent bis zum 26. Dezember seine Pforten am Dom- und Residenzplatz öffnet, auf eine Geschichte von mehr als 525 Jahren zurück. Abgesehen davon, dass es hier traditionelle Dekoration für Christbäume, tolle Ideen für Weihnachtsgeschenke und allerlei österreichische Leckereien gibt, spannt sich über den Christkindlmarkt ein eigens entworfener „Sternenhimmel“, der für eine wahrhaft zauberhafte Stimmung sorgt.

 

Alpenländische AdventszeitLichtermeer in Salzburg und Hellbrunn

Wem das weihnachtliche Treiben in der Salzburger Altstadt zu bunt wird, der findet eine eher besinnliche Stimmung auf dem Hellbrunner Adventzauber, den es erst seit etwa zehn Jahren gibt. Der Innenhof des Schlosses Hellbrunn ist die romantische Kulisse für diesen Adventmarkt: Mehr als 400 Nadelbäume werden mit 13.000 roten Kugeln und Lichterketten geschmückt. Die 24 Fenster des Schlosses, die zum Innenhof liegen, stellen einen überdimensionalen Adventskalender dar. Ein besonderes Spektakel sind die Hellbrunner Wasserspiele. Stimmungsvolle Beleuchtung macht den Weg vorbei an den barocken Grotten bis zum Sternweiher zu einem ganz besonderen Erlebnis.

 

Alpenländische AdventszeitBesuch von den Krampussen

Wer rund um den 6. Dezember in Salzburg sein kann, der sollte sich unbedingt die Krampusläufe anschauen. Wie fast überall in Westeuropa ist am 6. Dezember auch hier der Heilige Nikolaus unterwegs. Als Begleitung reichen ihm aber ein Engel und ein Knecht nicht aus. Er wird von einer ganzen Horde unheimlicher und wilder Gesellen begleitet, die mit ihrem wilden Aussehen und ihrem ohrenbetäubenden Lärm für Angst und Schrecken sorgen, den so genannten Krampussen. Der Krampus gehört zum alpenländischen Brauchtum im Advent wie der Äppler zu Frankfurt oder die Berliner Weiße zu Berlin. Während der Nikolaus die braven Kinder belohnt, werden die Unartigen von dieser Schreckgestalt bestraft. Die kunstvoll geschnitzten Masken mit echten Geweihen von Gemsen oder Rotwild sowie die dicken Fellgewänder, die von einem Gürtel, an dem große Glocken befestigt sind, gehalten werden, werden oftmals von einer Generation an die nächste weitergegeben und sind sozusagen fast unbezahlbar.

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