Winterzeit – Zwischen Adrenalin und Entspannung

Die Tage werden kürzer, das Wetter kann mitunter rau und ungemütlich werden. Das ist aber noch lange kein Grund, sich bis zum nächsten Frühling zuhause einzuigeln! Schließlich gibt es jede Menge Möglich­keiten, sich auch bei Temperaturen um den Null­punkt im Freien zu bewegen, getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“

Gerade im Winter ist es wichtig, an die frische Luft zu gehen. Der Schritt auf die Piste bringt Spannung und gute Laune. Die eigene Fitness bleibt erhalten, der Winterspeck hat keine Chance. Bewegung und Aktivität bauen Stress ab, stärken das Herz und den Kreislauf und damit auch das Immunsystem.

Eine Frage des richtigen Brettes

Das Spektrum der Wintersportarten ist breit: Beim Ski alpin und Snowboarden kommen sportliche Typen und Geschwindigkeitsfans auf ihre Kosten. Der Einwand „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“ gilt nicht: Skifahren und Snowboarden lassen sich auch noch im Erwachsenenalter erlernen. Mit dem Aufkommen der Carver ist das Skifahren ohnehin leichter geworden; die taillierteren und kürzeren Skimodelle haben den traditionellen Ski fast komplett verdrängt. Aber Achtung: Man ist mit Carving-Skiern auch gleich deutlich schneller auf den Pisten unterwegs. Eine gute Ausrüstung inklusive Helmes sowie Skigymnastik im Vorfeld sind daher Pflicht.

Spaß im Schnee ist garantiert, wenn man neue und „alte“ Wintersportarten ausprobiert.

Wer lieber auf dem Schnee surft, aber noch unerfahren ist, sollte unbedingt einen Snowboard-Einsteigerkurs buchen. In diesem lernt man nämlich den Einstieg in die Sportart und zugleich, wie man sich „richtig“ fallen lässt, ohne sich dabei zu verletzen. Die richtige Bauchlage entscheidet übrigens auch über das Tempo beim Airboarding. So geht es auf dem Luftkissen mit durchschnittlich 40 Stundenkilometern bergab.

Weniger rasant, aber nicht minder anstrengend ist der Skilanglauf, der wundervolle Landschaftserlebnisse und ein effektives Training für den ganzen Körper bietet.

Beim Skilanglauf wird der gesamte Körper beansprucht. Zur Belohnung gibts atemberaubende Bergpanoramen.

Abenteuerlustige Bergliebhaber schwören im Winter auf Skitouren, eine Art Bergsteigen mit Ski. Mit einer speziellen Skiausrüstung suchen Skitourengänger die Einsamkeit in der ruhigen Natur. Skitouren sind jedoch nichts für Unerfahrene, gerade auch wegen der Lawinengefahr im ungesicherten Gelände. Alpenvereine, Bergschulen und Skiverbände bieten Kurse sowie geführte Touren an.

Den absoluten Adrenalinkick verschafft Heliskiing: Erfahrene Skifahrer lassen sich per Helikopter zum Gipfel fliegen, um im unberührten Tiefschnee talwärts ihre Spur zu hinterlassen.

Keine Frage des Tempos…

Wer in Skigebieten unterwegs ist, hat sie sicher schon einmal gesehen: Skifahrer, die bei jedem Schwung in die Knie gehen. Diese besondere Skitechnik heißt Telemark und wird auch als die „älteste neue“ Skiart bezeichnet, weil sie seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt. Telemarken kommt ursprünglich aus Norwegen und hat sich seit ihren Anfängen bis heute stetig weiterentwickelt.

Erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Schneeschuhwandern.

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch das Wandern mit Schneeschuhen. Die speziellen Schuhe verteilen das Körpergewicht auf einer großen Fläche, so dass man im tiefen Schnee weniger einsinkt und entspannt durch Winter- und Berglandschaften stapfen kann.

Eine weitere junge Wintersportart ist auch das Snowkiting, was wie das Kitesurfen funktioniert – nur eben auf Skiern oder dem Snowboard und auf dem Schnee statt auf dem Wasser.

… oder des Alters

Eher gemütlich geht es beim „normalen“ Winterwandern zu. Ob in den Ebenen oder hoch in den Bergen: Fast alle Wanderregionen weisen spezielle Winterwanderwege aus. Wanderungen durch Schneelandschaften haben einen ganz besonderen Reiz und sind für alle Altersklassen geeignet, wenn man die Länge der Wanderung und ihren Schwierigkeitsgrad entsprechend anpasst.

Vor allem Kinder lieben Aktivitäten im Schnee.

Kinder lieben es, im Winter zu rodeln: Wenn draußen genug Schnee liegt, kann man eigentlich überall Schlitten- fahren, und wenn es nur den Hügel runter ist.

Weniger wetterabhängig ist man beim Eislaufen, das im Winter Hochkonjunktur hat, ob auf dem zugefrorenen See oder in der Halle. Und übrigens: Es sind nicht nur reine Wintersportarten, die uns in der kalten Jahreszeit fit halten.

Wer im Sommer gerne joggt, kann das im Winter auch tun. Mütze und Handschuhe an und wenn es richtig kalt ist, schützt zusätzlich eine spezielle Lauf-Thermokleidung. Dem Training steht so nichts im Wege!

Noch mehr Infos und die passenden Hotels für euren Winterurlaub findet ihr hier.

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