Klassisch und lecker – die Rinderroulade


Die Rinderroulade ist deutschlandweit eines der beliebtesten Gerichte, die man unter dem Stichwort Hausmannkost verbuchen kann. Neben Kohlroulade, Sauerbraten und verschiedenen Schnitzelgerichten wird sie in Gaststätten mit typisch deutscher Küche wahrscheinlich am häufigsten bestellt. Als Beilagen eignen sich Klöße oder Kartoffeln, manch einer ißt seine Rinderroulade auch mit Kartoffelbrei. Je nach Sättigungsbeilage und Saison wird diese dann mit Rotkraut oder Möhrengemüse serviert.

Die Zutaten für die Rinderroulade

Für die Zubereitung der Rinderroulade benötig man zuerst gutes Rouladenfleisch vom Metzger. Da sich das Aufsetzen eines Fleischtopfes nicht für ein oder zwei Rouladen lohnt, ist dieses Gericht für 8 Personen ausgelegt. Man benötigt also 8 Rouladen vom Rind. Diese können ruhig sehr großzügig und dünn geschnitten sein. Umso besser lassen sie sich füllen und umso zarter werden sie. Für die Füllung und als Soßengemüse werden 4 Zwiebeln benötigt. Dazu Gewürzgurken (auch 4) und pro Roulade eine Scheibe Frühstücksspeck. Für den Soßenansatz benötigt man zusätzlich noch 1Suppengemüse, als 1 Knollensellerie, 1 Möhre und 1 halbe Stange Lauch. Zum Ablöschen kann ½ Liter Rotwein verwendet werden. Für die Soße bietet sich ½ Liter Rinderfond an.

Zubereitung der Roulade vom Rind

Vor der Zubereitung steht die Vorbereitung. Die Rouladen werden intensiv gewaschen und mit Küchenkrepp trocken getupft. Dann werden die Füllungen vorbereitet. Dazu werden die Zwiebeln geviertelt und die Gurken der Länge nach halbiert.

Anschließend werden die Rouladen ausgebreitet und mit Senf bestrichen. Davon werden ca. 4EL benötigt. Danach sollten die Rouladen gut mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Nun verteilt man pro Roulade eine Scheibe Speck, eine viertel Zwiebel und eine halbe Gurke. Die Roulade muss nun aufgerollt werden. Damit sie beim Anbraten zusammenbleibt, kann sie mit Zahnstochern oder Schaschlikspießen fixiert werden. Die Holzspieße lassen sich später weniger leicht entfernen, eine gute Hilfe ist es, wann man sie vorher in Öl taucht. Die Rouladen werden in Butterschmal von allen Seiten angebraten und danach in einen Schmortopf gelegt. Danach wird das Suppengemüse ebenfalls angebraten und in den Topf geschichtet. Im Schmortopf wird dann der Rotwein reduziert und später mit Rinderfond aufgegossen. Bei 160 Grad im Ofen schmoren die Rouladen ca. 1 ½ Stunden. Der Schmorfond kann danach noch gewürzt und abgebunden werden. Guten Appetit.

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Rezept Rinderroulade:

8 Rouladen vom Rind
4 Stück Zwiebeln
4 Stück Gewürzgurken
8 Scheiben Frühstücksspeck
4 EL Senf
1 Stück Knollensellerie
1 Stück Möhre
1/2 Stange Lauch
1/2 Flasche Rotwein
Salz
Pfeffer
1/2 Liter Rinderfond
20 g Butterschmalz
Und so wird was draus:
Die Rinderrouladen waschen und mit Küchenkrepp trocknen. Zwiebeln vierteln und die Gurken längs halbieren. Die ausgebreiteten Rouladen dünn mit Senf bestreichen. Anschließend gut mit Pfeffer und Salz würzen. Auf jedes Stück kommt eine Scheibe Speck, eine viertel Zwiebel und eine halbe Gurke. Nun das Fleisch aufrollen und mit Zahnstochern oder Schaschlik Spießen fixieren.
Wenn sie die Holzspieße vorher in Öl tauchen, lassen sie sich leichter entfernen.

In einer Pfanne das Butterschmalz heiß werden lassen und die Rouladen dann rundherum anbraten. Anschließend legen sie das Fleisch in einen Schmortopf.

Den Sellerie, die restliche Zwiebel, das Lauch und die Möhren kleinschneiden und ebenfalls in der Pfanne anbraten. Sobald das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, gießen sie etwas von dem Rotwein an. Die Flüssigkeit soll verdampfen. Danach wieder etwas Rotwein angießen. Das ganze wiederholen sie, bis sie die Hälfte der Flasche verbraucht haben. Anschließend das Gemüse mit in den Schmortopf geben. Mit dem Rinderfond aufgießen und in den Ofen damit. Bei ca. 160 Grad im Backofen für 1 1/2 Stunden schmoren lassen. Ab und zu evtl. etwas Flüssigkeit zugießen.

Nach 1 1/2 Stunden testen, ob die Rouladen weich sind und dann vorsichtig aus dem Topf nehmen und warm stellen. Den Schmorfond durch ein Sieb geben und eventuell mit etwas Stärke abbinden. Wenn sie mögen, noch mit Senf und Gurkenfond abschmecken.
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